Paris Hiltons Dokumentarfilm „Infinite Icon“: Eine Reise zur musikalischen Selbstfindung

Bearbeitet von: An goldy

Der neue biografische Dokumentarfilm von Paris Hilton mit dem Titel „Infinite Icon: A Visual Memoir“ rückt die essenzielle Rolle in den Fokus, die Musik für ihr emotionales Überleben und ihre spätere persönliche Transformation spielte. Unter der Regie von Bruce Robertson und JJ Duncan knüpft das Werk an den Erfolg des vorangegangenen Films „This Is Paris“ (2006) an. Jener Film beleuchtete Hiltons traumatische Erfahrungen in geschlossenen Einrichtungen für schwer erziehbare Jugendliche und erreichte auf YouTube ein Millionenpublikum von über 80 Millionen Zuschauern.

Im Zentrum der Dokumentation steht Hiltons musikalische Rückkehr im Jahr 2024, die in einem Konzert im Hollywood Palladium gipfelte – ein Ereignis, das sie als Akt der persönlichen Wiedergutmachung beschreibt. Das Regie-Duo Robertson und Duncan nutzt umfangreiche Privatarchive, bisher unveröffentlichte Heimvideos und sehr persönliche Interviews, um Hiltons Weg von der frühen medialen Beobachtung in ihrer Kindheit bis hin zur Entdeckung der Musik als Zufluchtsort nachzuzeichnen. Hilton erklärt nachdrücklich, dass die Musik ihr Leben gerettet habe. Sie präsentiert ihre jüngsten künstlerischen Projekte als Weg, die Kontrolle über ihre eigene Lebensgeschichte zurückzugewinnen, nachdem sie in den frühen 2000er Jahren massiver Kritik durch die Medien ausgesetzt war.

Der Film enthält zudem Gastauftritte und Kommentare von namhaften Künstlerinnen wie Sia, die Hilton dazu ermutigte, ein Pop-Album aufzunehmen, sowie Meghan Trainor. Die Premiere des Films ist zeitlich auf die Veröffentlichung von Hiltons zweitem Studioalbum „Infinite Icon“ abgestimmt, das am 6. September 2024 über ihr Medienunternehmen 11:11 Media erschien – 18 Jahre nach ihrem Debütalbum „Paris“ (2006). Dieses neue Werk, eine von Elektro-Klängen geprägte Dance-Pop-Platte, markierte Hiltons Rückkehr in die Billboard-Charts. Während ihr Erstlingswerk „Paris“ Platz sechs der Billboard 200 erreichte, stieg „Infinite Icon“ mit 18.000 verkauften Einheiten auf Platz 38 ein, was ihren ersten Charteinstieg seit 2006 darstellt. Sia fungierte bei diesem Albumprojekt als eine der ausführenden Produzentinnen.

Die filmische Erzählung ist in fünf Kapitel gegliedert und verwebt Live-Performances mit exklusiven Einblicken hinter die Kulissen sowie seltenem Archivmaterial. Es wird aufgezeigt, wie Hilton, die zu einem Symbol ihrer Ära wurde, sowohl kulturelle Verehrung als auch harsche Ablehnung erfuhr. Während ihrer prägenden Jahre in der Clubszene der späten 1990er Jahre, als sie von Paparazzi und der breiten Öffentlichkeit oft als oberflächliches „Party-Girl“ abgetan wurde, boten ihr Nachtclubs einen geschützten Raum. Dort fand sie durch die Musik ein Gefühl der Zugehörigkeit und kreative Entfaltungsmöglichkeiten. Die Zusammenarbeit mit Sia und Miley Cyrus im Dezember 2022 wirkte schließlich als Katalysator für die Entstehung des neuen Albums.

Die Dokumentation, die in den Vereinigten Staaten die Altersfreigabe PG-13 erhalten hat, startet am 30. Januar 2026 in ausgewählten Kinos. Der weltweite Vertrieb wird von CJ 4DPLEX übernommen, wobei die Formate SCREENX und 4DX eingesetzt werden, um die Zuschauer immersiv in die Konzertatmosphäre des Hollywood Palladiums zu versetzen. Dieses Projekt ist Teil der kontinuierlichen Expansion von Hiltons Medienimperium 11:11 Media, zu dem auch die Reality-Serie „Paris in Love“ sowie Podcasts in Kooperation mit iHeartMedia gehören. Damit positioniert sich „Infinite Icon: A Visual Memoir“ als eine tiefgreifende Studie über Widerstandsfähigkeit und Selbstbestimmung durch die Kraft der Musik.

7 Ansichten

Quellen

  • Diario La República

  • NEW! UK Regional Theatre Newsletter

  • Parade

  • Revista Diners

  • Palace Cinemas

  • Blog Glau na Capital

Haben Sie einen Fehler oder eine Ungenauigkeit festgestellt?Wir werden Ihre Kommentare so schnell wie möglich berücksichtigen.