„Der Ritter der Sieben Königreiche“: Neue Ära in Westeros startet am 18. Januar 2026
Bearbeitet von: An goldy
Die filmische Welt von Westeros steht vor einer spannenden Erweiterung ihres Kanons. HBO hat offiziell den Sendestart des lang erwarteten Prequels zu „Game of Thrones“ bekannt gegeben, welches den Titel „Der Ritter der Sieben Königreiche“ (Originaltitel: A Knight of the Seven Kingdoms) trägt. Die Erstausstrahlung der ersten Folge ist festgesetzt auf den 18. Januar 2026. Dies verspricht einen inhaltsreichen Beginn des Jahres, insbesondere da andere Projekte des Franchises, wie „House of the Dragon“, ebenfalls auf den Bildschirmen präsent sein werden. Diese neue Erzählung versetzt die Zuschauer zeitlich etwa ein Jahrhundert vor die Ereignisse der ursprünglichen Saga. Es ist eine Ära, in der die Dynastie Targaryen noch fest auf dem Eisernen Thron saß und die Erinnerung an die Drachen noch nicht vollständig verblasst war.
Die Grundlage für die Serie bilden die beliebten Erzählungen von George R. R. Martin, bekannt als die „Geschichten von Dunk und Egg“. Die erste Staffel wird sechs Episoden umfassen. Im Zentrum der Handlung stehen die Abenteuer zweier ungleicher Helden: der junge, aber tapfere Wanderritter Ser Duncan der Große (genannt Dunk) und sein Knappe, Prinz Aegon Targaryen, besser bekannt als Egg. Ihr gemeinsamer Weg führt sie durch die Sieben Königreiche, gespickt mit Herausforderungen und Konfrontationen mit den harten Realitäten der feudalen Gesellschaft. Der Höhepunkt der Geschichte wird, dem literarischen Original folgend, das Turnier von Ashford sein. Die Besetzung ist bereits komplett: Peter Claffey übernimmt die Rolle des Dunk, während Dexter Sol Ansell Egg verkörpern wird. Ergänzt wird der Cast durch Finn Bennett und Bertie Carvel in den Rollen weiterer Targaryen-Prinzen.
Die Hauptdreharbeiten wurden bereits im September 2024 in Nordirland abgeschlossen. Auf den Regiestühlen nahmen Owen Harris und Sara Adina Smith Platz. George R. R. Martin selbst ist als Drehbuchautor in das Projekt involviert. Laut Showrunner Ira Parker war Martins Beteiligung eine „wunderbare Erfahrung“ und eine unschätzbare Unterstützung. Im Gegensatz zu den groß angelegten politischen Schlachten, die „Game of Thrones“ und „House of the Dragon“ kennzeichnen, verspricht dieser Vorläufer einen intimeren, stärker auf die persönliche Entwicklung fokussierten Ansatz. Die Macher betonen, dass die Serie „bodenständiger“ sein und sich auf die Geschichten gewöhnlicher Menschen konzentrieren wird, anstatt nur Könige und Lords in den Mittelpunkt zu stellen.
Die Erzählungen um Dunk und Egg, die in den Büchern die Geschehnisse nach den Blackfyre-Rebellionen beleuchten, bieten die Gelegenheit, Westeros aus der Perspektive weniger bedeutender, aber für das Schicksal des Reiches nicht minder wichtiger Charaktere zu betrachten. Beispielsweise erlangt Dunk in der Vorlage „Der Heckenritter“ seinen Titel nach dem Tod seines Mentors, Ser Arlan von Pennytree, und trifft den jungen Aegon bei einem Turnier. Das Jahr 2026 wird für das gesamte Franchise ein Meilenstein sein, da es das produktivste Jahr in Bezug auf die Menge an neuem Content darstellt, insbesondere mit der Veröffentlichung der dritten Staffel von „House of the Dragon“ näher am Sommer. Diese Erzählung handelt davon, wie die Ideale der Ritterschaft auf die raue Wirklichkeit treffen und wie zwei Helden, die ihre wahren Identitäten verbergen – ein Söldnerritter und ein heimlicher Prinz – ihren Weg durch eine Epoche bahnen, die zwar friedlich erscheint, aber voller verborgener Strömungen und Machtkämpfe ist.
Quellen
Business Upturn
Rotten Tomatoes
TechRadar
GamesRadar
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