Sturm Chandra führt am 27. Januar 2026 zu weitreichenden Überschwemmungen in Großbritannien und Irland

Bearbeitet von: Tetiana Martynovska 17

Sturm Chandra verursacht landesweite Störungen im gesamten UK und Ireland

Der 27. Januar 2026 war in Großbritannien und Irland von den Auswirkungen des Sturms Chandra geprägt, einem Tiefdruckgebiet, das erhebliche Windböen, starken Regen und lokal auch Schneefall mit sich brachte. Meteorologische Analysen des britischen Met Office und von Met Éireann zeigten, dass das Wettersystem nordwärts über die Regionen zog und seine intensivste Phase in den Nachtstunden vom 26. auf den 27. Januar erlebte. Die bereits gesättigten Böden, Folge vorangegangener instabiler Wetterperioden, verschärften die Gefahr lokaler Überflutungen und des Anstiegs von Flusspegeln, was zu weitreichenden Beeinträchtigungen führte.

Bildunterschriften: Abschnitte mehrerer Straßen in Dorset, Somerset und east Devon sind aufgrund von Überschwemmungen gesperrt

Besondere Aufmerksamkeit galt der Ostküste Nordirlands, wo die Behörden eine offizielle Warnung der Stufe „Amber“ für die Windgeschwindigkeiten ausgaben. In exponierten Küstenabschnitten wurden dort Böen von bis zu 75 mph registriert, was zur Schließung von über 300 Bildungseinrichtungen beitrug. Diese starken Winde, vor allem entlang der Küsten, erhöhten das Risiko von Wellenüberrollungen, was die Empfehlung der Irish Coast Guard, „Zurückbleiben, Hoch bleiben, Trocken bleiben“, relevant machte.

In den südwestlichen Grafschaften Englands, insbesondere South Devon und Cornwall, löste der intensive Niederschlag Warnungen der höchsten Stufe aus, die als „Gefahr für Leib und Leben“ eingestuft wurden. Diese Warnungen bezogen sich primär auf die Gefahr durch schnell fließendes oder tiefes Hochwasser auf dem bereits durchnässten Untergrund. Diese Regionen sind aufgrund ihrer geografischen Lage in tiefen, steilwandigen Tälern anfällig für rasche Hochwasserereignisse nach starkem Regen.

Parallel dazu mussten Kommunalverwaltungen in Irland, unter anderem im County Carlow, umgehend Gegenmaßnahmen ergreifen und Sandsäcke sowie Pumpen zur Bewältigung lokaler Überschwemmungen installieren. Die örtlichen Behörden sahen sich gezwungen, Autofahrer nach mehreren Rettungsaktionen von Fahrzeugen, die in stehendem Wasser festsaßen, eindringlich vor Fahrten durch überflutete Straßen zu warnen. Die Niederschlagsmengen in einigen Gebieten, wie Dartmoor, erreichten Berichten zufolge bis zum Nachmittag 80 Millimeter, während in London 15 bis 25 Millimeter erwartet wurden.

Auch Schottland erlebte signifikante Störungen im Reiseverkehr, verursacht durch die Kombination aus starkem Wind und umgestürzten Bäumen sowie Lastkraftwagen, welche Straßen blockierten. In einigen schottischen Regionen wurden Windgeschwindigkeiten zwischen 50 und 60 mph gemessen, was die Reisebedingungen erheblich erschwerte. Die weitreichenden Konsequenzen des Sturms Chandra manifestierten sich landesweit im Schienen- und Straßenverkehr durch gestrichene Zug- und Flugverbindungen. In Südwestengland, insbesondere in Devon, mussten Feuerwehrleute Berichten zufolge mehrere Personen aus ihren Fahrzeugen befreien, was die kritische Natur der Hochwassersituation unterstrich.

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Quellen

  • carlow.ie

  • STV News

  • Andover Advertiser

  • Edinburgh Evening News

  • Carlow Live

  • Met Éireann

  • The Journal

  • The Irish Times

  • Floodinfo.ie

  • Edinburgh Live

  • Met Office

  • Traffic Scotland

  • STV News

  • ReliefWeb

  • The Guardian

  • Met Office

  • Met Éireann

  • Howden Group

  • The Independent

  • STV News

  • Edinburgh Live

  • The Guardian

  • Causeway Coast & Glens Borough Council

  • Met Éireann - The Irish Meteorological Service

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