Shiveluch volcano blows top in Kamchatka, sending ash 9 km into the air
Schiwelutsch-Vulkan auf Kamtschatka stößt 9.000-Meter-Aschewolke aus
Bearbeitet von: Tetiana Martynovska 17
Der Stratovulkan Schiwelutsch auf der abgelegenen russischen Halbinsel Kamtschatka setzte am Mittwoch, dem 28. Januar 2026, eine signifikante vulkanische Aktivität frei. Diese geologische Erscheinung führte zur Emission einer gewaltigen Asche- und Gasfahne, deren Höhe von geophysikalischen Diensten auf 9.000 Meter über dem Meeresspiegel geschätzt wurde, was der Flugfläche 300 entspricht.
Das Kamtschatka Volcanic Eruption Response Team (KVERT) bestätigte die Ausdehnung der vulkanischen Wolke, die sich über mehr als 110 Kilometer westwärts vom aktiven Stratovulkan erstreckte. Angesichts dieser Intensität wurde umgehend die zweithöchste Stufe, eine orangefarbene Luftfahrtwarnung, für den gesamten umliegenden Luftraum erlassen, was direkte Auswirkungen auf Flugrouten im Nordpazifik hat. Diese jüngste Aktivität folgt auf eine Periode erhöhter Emissionen am 23. Januar 2026, als Aschewolken bis zu 10 Kilometer Höhe reichten und eine vorübergehende rote Alarmstufe auslösten.
Der Schiwelutsch, dessen Gipfel eine neun Kilometer große Caldera prägt, ist mit 3.283 Metern Höhe das nördlichste Element der vulkanischen Kette Kamtschatkas und gehört zum UNESCO-Welterbe der Region. Die anhaltende Aktivität der letzten Monate, gekennzeichnet durch explosive Ereignisse, Lava-Dom-Wachstum und starke Gasemissionen, insbesondere im Stepanich-Dom innerhalb der Caldera, deutet auf eine fortlaufende Magmaaktivität hin. Solche Eruptionen, die typischerweise mit pyroklastischen Strömen verbunden sind, bergen erhebliche Gefahren, wie frühere Ereignisse zeigten, bei denen dicke Ascheschichten die Trinkwasserversorgung kontaminierten.
Die Beobachtung um 05:30 UTC am 28. Januar 2026 ergab, dass sich die Aschewolken mit etwa 35 Knoten (rund 65 km/h) nach Südwesten bewegten, wobei unterschiedliche Höhenlagen verschiedene Bewegungsvektoren aufwiesen. Die Ausbreitung der Asche erfordert eine ständige Anpassung internationaler Flugkorridore, insbesondere jener, die Japan mit den Vereinigten Staaten verbinden. Die Luftfahrtbehörden, wie das VAAC Tokio, sind auf präzise Satellitendaten angewiesen, um die Verfolgung der Aschepartikel zu gewährleisten, da diese Triebwerksausfälle verursachen können. Die kontinuierliche Überwachung durch das KVERT bleibt essenziell, da der Vulkan, der seit 1990 einen neuen Lavadom entwickelt, seine explosive Natur wiederholt unter Beweis stellt.
Quellen
midilibre.fr
DCnews
FOX 11 41 Tri Cities Yakima
A News
GDACS
NASA Earth Observatory
GDACS
News.az
Vertex AI Search
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Volcanoes Today
Volcanoes Today
GDACS
NASA Science
Wikipedia
