Ein Ausschnitt aus dem Podcast 'Aliens Last Night'. 'Das Weiße Haus beauftragte das Verteidigungsministerium, dies zu tun, und dies dient, Trump zuliebe, als eine Art Offenbarung.' Берлисон.
US-Abgeordneter Burlison enthüllt Details zur UAP-Offenlegung mit Unterstützung des Weißen Hauses
Autor: Uliana S.
Ende Januar 2026 gab der republikanische Kongressabgeordnete Eric Burlison aus Missouri ein ausführliches Interview in der Premierenausgabe des Podcasts „Aliens Last Night“. In diesem richtungsweisenden Gespräch erläuterte er seine aktuellen Schritte bei der Untersuchung unidentifizierter anomaler Phänomene (UAP), die früher gemeinhin als UFOs bezeichnet wurden. Burlison hob dabei insbesondere die proaktive Rolle der Administration von Präsident Donald Trump hervor, welche die Organisation von Besuchen an streng geheimen Standorten unterstützt, an denen laut verschiedenen Berichten physische Artefakte im Zusammenhang mit UAP gelagert werden könnten.
Vollständiges Video des Podcasts "Aliens Last Night" mit Берлисоном.
Burlison, der vor seiner politischen Laufbahn in der Finanzberatung und Softwareentwicklung tätig war, trat sein Amt im Kongress im Jahr 2023 an. Sein intensives Engagement für das UAP-Thema begann im Juni 2023, nachdem der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter David Grusch öffentlich behauptet hatte, dass die Regierung über verdeckte Programme zur Erforschung außerirdischer Technologien verfüge. Nachdem er Gruschs Aussagen geprüft hatte, nahm Burlison direkt Kontakt auf und initiierte Anhörungen im Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses. „Ich bin als absoluter Skeptiker an die Sache herangegangen, aber je tiefer ich in die Materie eintauche, desto deutlicher sehe ich die dringende Notwendigkeit für staatliche Transparenz“, erklärte er während des Podcasts.
Der Kongressabgeordnete thematisierte zudem die erheblichen Schwierigkeiten beim Zugriff auf relevante Informationen, da das US-Geheimdienstsystem stark fragmentiert sei. Diese Zersplitterung erschwere die parlamentarische Kontrolle über Budgets und sensible Daten massiv. Burlison bestätigte in diesem Kontext, dass der zuständige Generalinspekteur Teile von Gruschs Vorwürfen bereits verifiziert habe – insbesondere den Punkt, dass bestimmte Behörden dem Kongress gegenüber nicht rechenschaftspflichtig seien und Programme einer übermäßigen Geheimhaltung unterlägen. Dennoch hielt er fest, dass definitive Beweise für die Existenz außerirdischer Körper oder Fluggeräte zum jetzigen Zeitpunkt noch ausstehen.
Ein zentraler Punkt des Interviews war die Erörterung der aktuellen Bemühungen zur vollständigen Offenlegung. Burlison berichtete, dass er sich offiziell an das Weiße Haus gewandt habe, um Besichtigungen jener Orte zu beantragen, an denen mutmaßlich UAP-Materialien, Wrackteile oder Archive aufbewahrt werden. „Wir haben dem Verteidigungsministerium eine detaillierte Liste übermittelt, und das Weiße Haus hat die Behörden angewiesen, diese Besuche zu realisieren“, präzisierte er. Dabei dankte er Donald Trump ausdrücklich für dessen Unterstützung, die trotz des Widerstands auf den unteren Hierarchieebenen der Bürokratie entscheidend sei. Der Prozess soll zunächst mit einem Testbesuch Burlisons an einem Standort beginnen, um das Protokoll zu etablieren, bevor der Zugang für weitere Abgeordnete geöffnet wird.
In Bezug auf konkrete Standorte kam auch die Sprache auf die legendäre Area 51. Burlisons Quellen zufolge befinden sich dort jedoch keine der wirklich entscheidenden Artefakte; der Ort sei heute eher ein Platz für „Nostalgie“. „Es gibt dort zweifellos viel Interessantes zu sehen, aber die harten Beweise liegen woanders“, fügte er hinzu. Im weiteren Verlauf des Gesprächs ging Burlison auf historische Fälle ein, wie etwa den Vorfall auf der Holloman Air Force Base im Jahr 1964. Unter Berufung auf Informationen des Physikers Eric Davis beschrieb er die Ankunft von drei UAPs, von denen eines tatsächlich gelandet sein soll.
Berichten zufolge entstieg diesem Objekt ein großer Humanoid mit langen Haaren, der dem Typus eines sogenannten „Nordic“ entsprach. Das Wesen soll ein technisches Gerät zur Übersetzung bei sich geführt haben und auf ein spezielles Beatmungsgerät angewiesen gewesen sein. Obwohl es Videoaufnahmen dieses Treffens in einem Hangar gegeben haben soll, gelten diese heute als verschollen. Burlison äußerte seine Frustration über solche Berichte: „Ich habe viele dieser Geschichten gehört und schenke den Zeugen Glauben, aber als Gesetzgeber muss ich die physischen Beweise mit eigenen Augen sehen.“ Zudem erwähnte er einen Antrag auf Zugang zu einem Objekt im Ausland, wo Forscher ein massives UAP vermuten, das fest in eine Felsformation eingebettet und unbeweglich ist.
Der Podcast „Aliens Last Night“ verfolgt das Ziel, sich strikt auf Fakten zu konzentrieren und spekulative Theorien zu vermeiden. Die Aussagen von Eric Burlison markieren eines der ersten deutlichen Signale für eine koordinierte Zusammenarbeit zwischen dem Kongress und der Trump-Administration in einer Angelegenheit, die seit Jahrzehnten von Geheimhaltung umgeben ist. Zwar liegen bisher keine offiziellen Stellungnahmen des Weißen Hauses oder des Pentagons vor, doch die neuen Details verleihen der nationalen Debatte über Sicherheit und Transparenz eine völlig neue Dynamik.