Archaeologists unveiled a 3,500-year-old city in Peru that likely served as a trading hub linking Pacific coast cultures with those in the Andes and Amazon, flourishing around the same time as early civilizations in the Middle East and Asia reut.rs/3IebO0A
Peñico: Eine 3.800 Jahre alte Stadt enthüllt Geheimnisse der Andenkultur
Bearbeitet von: Tetiana Martynovska 17
Archäologen haben in Nordperu eine antike Stadt namens Peñico entdeckt, die wertvolle Einblicke in eine bedeutende Periode der Andenkultur gewährt. Die vor rund 3.800 Jahren gegründete Stätte, etwa 200 Kilometer nördlich von Lima gelegen, war zwischen 1800 und 1500 v. Chr. aktiv und zeugt von einer hochentwickelten und gut organisierten Gesellschaft. Die Ausgrabungen legten 18 Strukturen frei, darunter Zeremonialtempel und Wohngebäude.
Ein bemerkenswertes öffentliches Gebäude, bekannt als B2 oder die Zeremonialhalle der Pututus, weist Reliefs von Pututus auf – Muschelhörnern, die in alten andinen Ritualen eine zentrale Rolle spielten. Diese Instrumente, gefertigt aus großen Meeresschneckenhäusern, dienten nicht nur der Kommunikation über weite Strecken, sondern wurden auch bei religiösen Zeremonien eingesetzt, um eine Verbindung zu den Göttern herzustellen. Die Funde von Pututus in archäologischen Stätten wie Caral, der ältesten Stadt Amerikas, unterstreichen ihre frühe Bedeutung in den Anden.
Die Entdeckung von Artefakten wie handgefertigten Tonfiguren, Muschelhalsketten und Edelsteinen wie Rhodochrosit und Chrysokoll sowie Tierknochen deutet auf weitreichende Handelsnetzwerke hin. Insbesondere die Funde von Affenfiguren weisen auf Kenntnisse der Amazonasregion und ihrer Tierwelt hin und erweitern das Verständnis der kulturellen Verbindungen Peñicos. Rhodochrosit, auch bekannt als „Inka-Rose“, hatte für die Inka eine tiefe spirituelle Bedeutung und wurde als das verfestigte Blut ihrer Herrscher angesehen.
Mit einer strategischen Lage auf 600 Metern Höhe nahe dem Fluss Supe bot Peñico wahrscheinlich Schutz vor Überschwemmungen und Erdrutschen und erleichterte gleichzeitig den Handel. Die Stadt fungierte als wichtiges Bindeglied zwischen der peruanischen Küste, dem andinen Hochland und dem Amazonasbecken und förderte so kulturellen und wirtschaftlichen Austausch.
Die Fähigkeit der Caral-Kultur, sich an Umweltveränderungen anzupassen, wie sie durch eine 130-jährige Dürre vor etwa 4.000 Jahren ausgelöst wurde, ist ein zentrales Thema bei der Erforschung von Peñico. Die Bewohner von Peñico und der Caral-Zivilisation zeigten eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit und passten ihre sozialen und wirtschaftlichen Strukturen an, um diese Herausforderungen zu meistern, anstatt auf Gewalt zurückzugreifen. Die Ausgrabungen und Restaurierungsarbeiten wurden acht Jahre lang von der renommierten Archäologin Dr. Ruth Shady geleitet, die auch für die Entdeckung von Caral verantwortlich ist.
Die offizielle Eröffnung für die Öffentlichkeit fand am 12. Juli 2025 statt. Bei der Eröffnungszeremonie spielten regionale Künstler Pututus in einem Ritual zu Ehren von Pachamama (Mutter Erde), begleitet von Opfergaben landwirtschaftlicher Produkte, Kokablättern und lokaler Getränke. Ein modernes Interpretationszentrum bietet digitale Rekonstruktionen, um die vergangene Pracht der Stadt erlebbar zu machen und das Verständnis des präkolumbianischen Perus zu vertiefen.
Die Entdeckung von Peñico liefert entscheidende Einblicke in die Anpassungsfähigkeit und kulturelle Kontinuität andiner Gesellschaften nach dem Niedergang der Caral-Zivilisation um 1800 v. Chr. und beleuchtet deren Fähigkeit, Umweltkrisen durch Innovation und Gemeinschaft zu überwinden.
Quellen
EXPRESS
The Art Newspaper
Al Jazeera
Newsweek
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