
Mars
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Autor: Svetlana Velhush

Mars
SpaceX intensiviert derzeit die Vorbereitungen für seine historische Mars-Mission. Elon Musk hat das Ziel fest im Blick, unbemannte Starship-Raumschiffe gegen Ende des Jahres auf den Weg zu bringen, wenn die Distanz zwischen der Erde und dem Mars am geringsten ist. Sollte dieses ehrgeizige Vorhaben erfolgreich verlaufen, könnten sich bereits Tesla Optimus-Roboter an Bord befinden, um eine erste Erkundung des Standorts für eine künftige Basis durchzuführen.

Während die Weltöffentlichkeit ihre Aufmerksamkeit primär auf die bevorstehende Mondmission Artemis II richtet, arbeiten SpaceX und Elon Musk konsequent daran, die Grundlage für einen noch gewaltigeren technologischen Sprung zu schaffen. Im März 2026 wurden entscheidende Präzisierungen darüber veröffentlicht, wann und in welcher Form das Starship-System seine Reise zum Roten Planeten antreten wird.
Das nächste astronomisch günstige Startfenster für einen Flug zum Mars wird sich nach aktuellen Berechnungen im Zeitraum von November bis Dezember 2026 öffnen. Diese Zeiträume sind selten und für die interplanetare Raumfahrt von entscheidender Bedeutung, um die benötigte Treibstoffmenge und Flugzeit zu optimieren.
Hinsichtlich des Umfangs der Mission plant SpaceX ein beeindruckendes Szenario: Gleich fünf unbemannte Starship-Raumschiffe sollen gleichzeitig auf die Reise geschickt werden. Dabei handelt es sich höchstwahrscheinlich um die neue Version V3, die technologische Verbesserungen gegenüber ihren Vorgängern aufweist.
Ein besonders ungewöhnlicher Aspekt der Fracht wurde nun offiziell bestätigt. An Bord der Schiffe werden sich humanoide Tesla Optimus-Roboter befinden. Diese Entscheidung unterstreicht die technologische Synergie zwischen den Unternehmen von Elon Musk und dient einem spezifischen wissenschaftlichen Zweck.
Elon Musk selbst schätzt die Erfolgsaussichten für einen reibungslosen Start in diesem Zeitfenster derzeit auf etwa 50 zu 50 ein. Als größte technische Herausforderung benennt er dabei die notwendige Treibstoffübertragung in der Erdumlaufbahn, ein Verfahren, das für Langstreckenmissionen dieser Art unerlässlich ist.
In der Mission „Optimus“ übernehmen Roboter die Rolle von Pionieren, die normalerweise Menschen vorbehalten wäre. Die Entscheidung, Maschinen statt einer menschlichen Besatzung zu entsenden, basiert auf Sicherheitserwägungen und der Notwendigkeit, die Umgebung des Mars genauestens zu untersuchen.
Die Roboter haben die Aufgabe, die autonome Funktionsfähigkeit unter den extremen Bedingungen des Mars zu testen, insbesondere im Hinblick auf den niedrigen atmosphärischen Druck und die hohe Strahlungsbelastung. Sie fungieren als Vorhut für künftige Generationen von Entdeckern.
Zu ihren konkreten Tätigkeiten gehört die primäre Erkundung des Geländes sowie der Versuch, erste Basisstrukturen zu errichten. Dazu zählt beispielsweise das Entfalten von Solarpaneelen, um eine Energieversorgung sicherzustellen, noch bevor die ersten menschlichen Kolonisten den Planeten betreten.
Elon Musk kommentierte die Bedeutung dieser Mission mit den Worten, dass es ein „episches Bild“ sein werde, einen Optimus-Roboter auf der Marsoberfläche wandeln zu sehen. Dies verdeutlicht die Vision einer engen Zusammenarbeit zwischen den Robotik-Fortschritten von Tesla und der Transportkapazität von SpaceX.
Die technische Hürde der orbitalen Betankung ist immens. Damit ein Starship mit einem Gewicht von mehreren hundert Tonnen den Mars erreichen kann, muss es nach dem Verlassen der Erdatmosphäre im Weltraum komplett neu betankt werden.
Die Logistik dahinter ist gewaltig: Für die Entsendung eines einzigen Raumschiffs zum Mars sind etwa 12 zusätzliche Starts von Tanker-Raumschiffen erforderlich. Bei einer geplanten Flotte von fünf Schiffen summiert sich dies auf insgesamt 60 Starts, die innerhalb eines sehr kurzen Zeitfensters durchgeführt werden müssen.
Aus diesem Grund wird das Jahr 2026 in der Raumfahrtgeschichte voraussichtlich als das Jahr der „orbitalen Tankstellen“ eingehen. SpaceX muss in dieser Phase beweisen, dass der Transfer von flüssigem Methan und Sauerstoff zwischen zwei Schiffen im Vakuum des Weltraums zuverlässig funktioniert.
Der aktuelle Zeitplan für das Mars-Programm sieht für den Zeitraum von März bis Juni 2026 intensive Tests des Starship V3 vor. In dieser Phase soll auch der erste Versuch einer Treibstoffübertragung im Orbit stattfinden, um die Machbarkeit der gesamten Flottenstrategie zu belegen.
Im November 2026 folgt dann die entscheidende Phase mit der Öffnung des Startfensters. Dies wird der Moment sein, in dem die „Flotte der Fünf“ ihren Weg durch das Sonnensystem in Richtung Mars antritt.
Die Ankunft der Raumschiffe am Zielort wird für den Sommer 2027 erwartet. In diesem Zeitraum wird SpaceX versuchen, die Schiffe sicher auf der Marsoberfläche aufzusetzen, was eine der schwierigsten Phasen der gesamten Mission darstellt.
Sollte die unbemannte Mission im Jahr 2026 ein voller Erfolg werden, gilt das Jahr 2029 als das optimistische Zieldatum für die erste bemannte Landung auf dem Mars. Damit rückt die Vision, den Mars für die Menschheit bewohnbar zu machen, in greifbare Nähe.
Space.com (Технические детали Starship V3 и марсианского окна 2026)
Wikipedia / SpaceX Mars Program (Обновленные данные по задержкам и приоритетам на февраль-март 2026)
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