Es ist offiziell: Eurovision 2026 findet in VIENNA statt.
Vorbereitungen für den Eurovision Song Contest 2026: Details zur Auswahl in Deutschland und Österreich
Bearbeitet von: Inna Horoshkina One
Der siebzigste Eurovision Song Contest kehrt nach Wien zurück – in eine Stadt, die es meisterhaft versteht, festliche Traditionen mit einer lebendigen, modernen Energie zu füllen. Nachdem der österreichische Künstler JJ mit seinem Titel „Wasted Love“ im Jahr 2025 den Sieg errungen hatte, ging das Privileg der Austragung turnusgemäß an Österreich über. Die organisatorische Leitung dieses musikalischen Großereignisses liegt in den Händen des ORF, unterstützt durch die Expertise der Europäischen Rundfunkunion (EBU).
Die ESC-Woche im Jahr 2026 ist als eindrucksvoller Spannungsbogen konzipiert: Am 12. Mai findet das erste Halbfinale statt, gefolgt vom zweiten Halbfinale am 14. Mai, bevor am 16. Mai das große Finale den Höhepunkt bildet. Alle drei Shows werden in der österreichischen Bundeshauptstadt ausgetragen, wobei die geschichtsträchtige Wiener Stadthalle als zentrale Arena für die Auftritte dient. Als Gastgeber für die internationalen Zuschauer fungieren Victoria Swarovski und Michael Ostrowski.
Für Wien markiert dieses Ereignis bereits das dritte Mal, dass die Stadt als Gastgeber des Wettbewerbs auftritt. Nach den Austragungen in den Jahren 1967 und 2015 folgt nun das große Jubiläum im Jahr 2026. Diese Rückkehr wird jedoch nicht als bloße Nostalgie verstanden, sondern als eine Gelegenheit, bei der bewährte Traditionen auf einer hochmodernen, zeitgemäßen Bühne neu interpretiert werden.
In Deutschland richten sich die Blicke auf den nationalen Vorentscheid „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026“, der für den 28. Februar 2026 angesetzt wurde. In dieser Saison übernimmt der SWR im Auftrag der ARD die Federführung für den Auswahlprozess. Die Moderation der Show liegt in den Händen von Barbara Schöneberger und Hazel Brugger – eine Kombination, die eine Mischung aus Ironie, langjähriger Erfahrung und einem präzisen Gespür für den Fernsehrhythmus verspricht.
Das Auswahlverfahren in Deutschland ist nach einem vielschichtigen, europäisch orientierten Modell aufgebaut. Aus einer großen Anzahl von Bewerbungen wird zunächst eine engere Auswahl getroffen. Im weiteren Verlauf greifen verschiedene Expertenfilter sowie eine internationale Jury-Perspektive, bevor schließlich die Stimmen des Publikums den Ausschlag geben, wer Deutschland auf der Bühne in Wien vertreten wird.
Auch in Österreich gibt es eine bedeutende Neuerung: Mit dem Format „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ setzt der ORF ein klares Zeichen. Erstmals seit dem Jahr 2016 kehrt das Land zu einem nationalen Finale in Form einer offenen Auswahl zurück. Es wirkt, als wolle das Gastgeberland nicht nur einen passenden Beitrag finden, sondern die eigene musikalische Identität vor heimischem Publikum hörbar machen.
Das enorme Interesse am Wiener Eurovision Song Contest lässt sich bereits an den Verkaufszahlen ablesen. Der Ticketverkauf startete im Januar 2026, und die Nachfrage entwickelte sich in einem Tempo, das bereits für sich genommen eine Nachricht wert war. Das Jubiläumsevent wird von der Öffentlichkeit nicht nur als musikalischer Wettbewerb, sondern als ein bedeutendes kulturhistorisches Ereignis wahrgenommen.
Welchen Einfluss hat diese Entwicklung auf den globalen Klang des Wettbewerbs? Es entsteht das Gefühl, dass der Eurovision Song Contest wieder zu einem echten Synchronisationspunkt wird. Es ist ein Ort, an dem Nationen nicht mit Worten streiten, sondern durch ihre Melodien miteinander kommunizieren und sich gegenseitig antworten.
In diesem Rahmen verschwimmen die Grenzen zwischen verschiedenen Genres. Es wird nicht mehr strikt zwischen „anspruchsvoller“ Kunst und Massenunterhaltung unterschieden; stattdessen suchen alle Beteiligten nach einem gemeinsamen, verbindenden Rhythmus, der die Vielfalt Europas widerspiegelt.
Das Jubiläum in der österreichischen Metropole klingt wie eine herzliche Einladung an die gesamte Welt. Es geht dabei nicht primär darum, einen einzelnen Gewinner zu küren, sondern vielmehr darum, einander zuzuhören und die verbindende Kraft der Musik zu feiern. Wien bereitet damit die Bühne für ein Ereignis, das Tradition und Moderne in perfekter Harmonie vereint.
Quellen
FinanzNachrichten.de
firmenpresse.de
stuttgarter-nachrichten.de
freenet.de
70 Jahre Eurovision Song Contest | Presseportal
Deutschland-Journal.de
Eurovisionworld
DWDL.de
ESC kompakt
ESC Vienna 2026
Eurovision Song Contest 2026 - Wikipedia
Eurovision Song Contest 2026: Vienna - Eurovisionworld
Barbara Schöneberger führt durch deutschen ESC-Vorentscheid – das ist ihre neue Partnerin - FOCUS online
Eurovision Song Contest 2026 - Wikipedia
Eurovision Song Contest 2026 Wiener Stadthalle
Vienna to host Eurovision Song Contest 2026 at Wiener Stadthalle - Indulge Express
Eurovision Song Contest 2026 - Wikipedia
Eurovision Song Contest 2026 - Wiener Stadthalle
Eurovision 2026 Tickets - Eurovisionworld
Vienna Calling – Wer singt für Österreich? - Wikipedia
ESC-Vorentscheid 2026: Diese Acts wollen für Österreich antreten - VIENNA.AT