Für den Film gesprochen. Ein 12-teiliges Visualalbum von Jeeve
Jeeve «Spoken For»: Der Produzent tritt aus dem Schatten, während KI zum Werkzeug der Vision wird
Bearbeitet von: Inna Horoshkina One
Jean-Yves „Jeeve“ Ducornet, ein Grammy-Preisträger und einer der diskretesten Architekten der Popkultur der letzten Jahrzehnte, wagt endlich den entscheidenden Schritt ins Rampenlicht. Sein am 9. Januar 2026 offiziell vorgestelltes Soloprojekt „Spoken For - The Movie“ ist weit mehr als nur ein herkömmliches Musikalbum; es stellt ein ganzheitliches künstlerisches Statement dar, in dem Musik, Filmkunst und modernste Technologie zu einer untrennbaren, audiovisuellen Einheit verschmelzen.
In seiner über dreißigjährigen Karriere in der internationalen Musikindustrie hat Ducornet den Sound absoluter Weltstars maßgeblich mitgestaltet – die Liste der Kollaborationen reicht von Carlos Santana und Tupac Shakur bis hin zu Britney Spears und Nicole Scherzinger. Mit seinem neuen Werk „Spoken For“ übernimmt er nun zum ersten Mal alle kreativen Rollen gleichzeitig: Er fungiert als Autor, Regisseur und Produzent und zeichnet zudem für den Ton sowie den gesamten Schnitt verantwortlich. Dies markiert seinen eindrucksvollen Wandel vom „verborgenen Meister“ im Hintergrund hin zu einem Künstler, der nun mit seiner eigenen, unverfälschten Stimme spricht.
Das Projekt ist konzeptionell als eine visuelle Odyssee angelegt, die sich über insgesamt zwölf Kapitel erstreckt. Jede einzelne Komposition wird dabei durch einen eigenständigen Kurzfilm ergänzt, der die musikalische Ebene visuell erweitert. Um diese ambitionierte Vision zu realisieren, nutzt Jeeve hochmoderne generative Werkzeuge wie Google Veo 3, das für seine außergewöhnliche kinematografische Qualität und seinen nativen Sound geschätzt wird, sowie Kling AI. Ergänzt wurde dieser Prozess durch den Einsatz von Runway und Midjourney. Diese technologische Synthese ermöglicht dem Schöpfer ein außergewöhnliches Maß an gestalterischer Kontrolle: Die künstliche Intelligenz dient hierbei nicht als bloßer Effekt, sondern als präzises Instrument für eine tiefgründige, innere Erzählweise.
Inhaltlich setzt sich das Album intensiv mit existenziellen Themen wie Trauma, kollektiver Erinnerung und persönlicher Wiedergeburt auseinander. Während das Stück „Why Do I“ den über Generationen hinweg weitergegebenen Schmerz erforscht, fungiert der Track „That Thing That Makes You Win“ als scharfsinniger und teils ironischer Kommentar zum allgegenwärtigen Kult des Erfolgs in der modernen Gesellschaft. Es handelt sich um ein sehr persönliches Tagebuch, das durch die Mittel des Films auf eine monumentale, fast schon epische Leinwand übertragen wurde.
Die internationale künstlerische Fachwelt hat bereits mit großer Anerkennung auf dieses Werk reagiert: „Spoken For – The Movie“ wurde beim Mannheim Arts and Film Festival in der Kategorie „Bestes Musikvideo“ ausgezeichnet und erreichte zudem den Status eines Halbfinalisten bei den renommierten Chicago Filmmaker Awards. Für ein Projekt, das sich mutig an der Schnittstelle von traditioneller Musikproduktion und KI-gestütztem Filmschaffen bewegt, stellt dies ein bedeutendes Zeichen für kulturelle Relevanz und künstlerische Qualität dar.
Das vollständige visuelle Album ist mittlerweile auf Plattformen wie Apple TV und Amazon Prime Video verfügbar und schließt damit einen intensiven, zweijährigen kreativen Zyklus ab. Für Ducornet, der bereits einen Latin Grammy sein Eigen nennt und in der Vergangenheit als „Produzent des Jahres“ nominiert war, handelt es sich hierbei keineswegs um ein kurzfristiges Experiment aus Modegründen. Vielmehr ist es ein klares Bekenntnis dazu, dass neue Technologien die individuelle Stimme eines Autors massiv vertiefen und erweitern können, anstatt sie zu ersetzen.
„Spoken For“ markiert jenen besonderen Moment, in dem jahrzehntelange Branchenerfahrung, persönlicher Schmerz und die technologische Zukunft an einem einzigen Punkt zusammenlaufen. Es ist der Augenblick, in dem ein Produzent, der es über Jahre gewohnt war, ausschließlich hinter den Kulissen zu agieren, endlich laut und deutlich spricht – für sich selbst, von sich selbst und für die gesamte Welt.
Welchen Beitrag hat dieses Projekt zum globalen Klangbild geleistet? Es ist vor allem der Mut eines erfahrenen Branchen-Veteranen, der eine völlig neue Ausdrucksform für sich entdeckt hat. Die Kombination aus fundierter Industrieerfahrung und innovativen digitalen Werkzeugen führt zu einer neuen Form der Freiheit in der künstlerischen Umsetzung, die bisher kaum denkbar war.
Dabei wird deutlich, dass die künstliche Intelligenz nicht die Arbeit des Künstlers übernimmt, sondern vielmehr das Spektrum des menschlichen Selbstausdrucks auf faszinierende Weise erweitert. Jeeve beweist mit diesem Werk eindrucksvoll, dass die Seele der Kunst weiterhin tief im menschlichen Erleben verwurzelt bleibt, auch wenn die gestalterischen Pinselstriche heute von komplexen Algorithmen unterstützt werden können.
Quellen
Weekly Voice
EIN Presswire
EIN Presswire
AI Creative Hub
EIN Presswire
Apple Music
