Die Aga Khan Musikpreise (AKMA) feiern Premiere in London

Bearbeitet von: Inna Horoshkina One

Aga Khan Music Programme Freestage — Höhepunkte

Die feierliche Verleihung der Aga Khan Musikpreise (AKMA) fand erstmals in Großbritannien statt, und zwar auf der Bühne des renommierten Southbank Centre in London. Diese Zeremonie bildete den Höhepunkt eines zehntägigen Programms, das vom 14. bis zum 23. November 2025 lief. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem EFG London Jazz Festival organisiert und schuf eine seltene Plattform, auf der Traditionen, Kulturen und unterschiedliche Generationen zusammenkamen.

Aga Khan Music Awards 2025: Treffen Sie die elf Gewinner

Im Zentrum der Auszeichnung stehen elf herausragende Künstler. Ihre Werke zeichnen sich dadurch aus, dass sie Gemeinschaften stärken, musikalische Traditionen pflegen und neue Wege des kulturellen Austauschs in der gesamten Region des Großen Ostens eröffnen. Die AKMA wurde 2018 von Seiner Hoheit Prinz Karim Aga Khan IV ins Leben gerufen. Seit ihrer Gründung widmet sie sich der Förderung herausragender musikalischer Leistungen, der Bildung sowie der Bewahrung und Wiederbelebung des musikalischen Erbes in jenen Ländern, in denen muslimische Kulturen eine bedeutende Rolle spielen.

Schlüsselpreisträger und das fortwährende Echo des Erbes

Besondere Aufmerksamkeit erfuhr in diesem Jahr die Patronatspreis-Verleihung. Diese besondere Ehrung wurde an zwei bedeutende Persönlichkeiten überreicht:

  • An Maestro Ustad Nasiruddin Saami aus Pakistan, der als Hüter der einzigartigen Tradition des Khyal gilt.

  • An die Brüder Warsi aus Indien, die das musikalische Erbe fortführen, das auf den Dichter und Denker Amir Khusrau aus dem 13. Jahrhundert zurückgeht.

  • Die Übergabe dieser hochkarätigen Auszeichnungen erfolgte am 21. November 2025 zu Beginn der offiziellen Feierlichkeiten durch Prinz Amyn Aga Khan. Diese Ehrungen verdeutlichen eindrücklich die tief verwurzelte Verbindung zwischen den Musikergenerationen, ihren spirituellen Ursprüngen und ihren zeitgenössischen Ausdrucksformen.


    Ein Mosaik globaler Traditionen

    Die Preisträger der Jahrgänge 2023 bis 2025 spiegeln eine bemerkenswerte geografische und kulturelle Vielfalt wider. Ihre Herkunft reicht von Marokko und dem Senegal bis nach Indien, Iran und Palästina. Zu den Geehrten zählen unter anderem:

    • Das Ensemble Qalali aus Bahrain, das über hundertjährige Traditionen maritimer Gesänge und Instrumentalmusik bewahrt.

  • Kamilya Jubran aus Palästina, eine herausragende Oud-Virtuosin und eine Schlüsselfigur der modernen arabischen Musikszene.

  • Vertreter bedeutender Musikschulen aus Marokko, der Türkei, dem Libanon und Mali.

  • Insgesamt teilten die elf ausgewählten Künstler einen Gesamtpreisgeldtopf von 500.000 US-Dollar. Darüber hinaus erhielten sie wertvolle Entwicklungsmöglichkeiten, die von Aufnahmeverträgen bis hin zu umfassender Archivierungsunterstützung reichten.

    Die AKMA-Veranstaltung in London diente als lebendige Mahnung, dass Musik zeitlos ist; sie schafft einen Raum, in dem Tradition und Moderne sich begegnen können. In Zusammenarbeit mit dem EFG London Jazz Festival präsentierte die Veranstaltung eine musikalische Palette, die folgende Regionen umfasste: Westafrika, Nordafrika, Südasien, den Nahen Osten und den östlichen Mittelmeerraum. Dies demonstrierte auf eindrucksvolle Weise, wie tief die Kulturen miteinander verwoben sind, selbst wenn sie durch Meere und Jahrhunderte getrennt scheinen.

    Quellen

    • FinanzNachrichten.de

    • Aga Khan Music Awards: 2025 Winners

    • Khyal maestro Ustad Naseeruddin Saami to be honoured at Aga Khan Music Awards

    • Qalali Folk Band wins Aga Khan Music Award - Gulf Daily News

    • Trailblazing artists from across the globe honoured at the Aga Khan Music Awards

    • Winners of 2025 Aga Khan Music Awards announced - AKDN

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