Dokumentarfilm "Melania" startet mit hohen Kosten und Kontroversen um Regisseur Ratner
Bearbeitet von: An goldy
Der Dokumentarfilm mit dem Titel „Melania“, der die ersten 20 Tage vor der möglichen zweiten Amtseinführung von Donald Trump thematisiert, hat seinen Start in US-Kinos durch Amazon MGM Studios vollzogen. Das Projekt markiert die Rückkehr des Regisseurs Brett Ratner, dessen Karriere nach dem Auftauchen von Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens im Jahr 2017 ins Stocken geriet, welche er stets bestritten hat. Die Lizenzierung der Rechte an dem Film durch Amazon MGM soll Berichten zufolge 40 Millionen US-Dollar gekostet haben, wobei das Studio zusätzlich 35 Millionen US-Dollar für eine umfassende Werbekampagne bereitstellte.
Melania Trump selbst war als ausführende Produzentin tätig und sicherte sich damit die vollständige redaktionelle Kontrolle von der Konzeption bis zur Vermarktung des Films. Die Produktion, die im Dezember 2024 nach der US-Präsidentschaftswahl begann, wird als ein Fenster in die private Welt der First Lady während der Übergangsphase präsentiert. Sie hatte die Veröffentlichung des Films, der auch nie zuvor gesehenes Material aus der Übergangsphase nach Washington zeigen soll, bereits im Oktober angekündigt.
Die Vorabveranstaltungen zur Premiere umfassten eine exklusive Vorführung im Weißen Haus für geladene Familienmitglieder und Branchengrößen am Samstag, den 24. Januar, bevor die offizielle Uraufführung am 29. Januar im neu benannten Trump-Kennedy Center stattfand. Zu den prominenten Gästen bei der privaten Vorführung zählten unter anderem Apple-CEO Tim Cook, Königin Rania von Jordanien, der Boxer Mike Tyson sowie Amazon-CEO Andy Jassy und der Chef von Amazon MGM Studios, Mike Hopkins. Die Veranstaltung im Weißen Haus, die von Melania Trump als „historischer Moment“ bezeichnet wurde, fand inmitten von Kritik statt, die sich auf die jüngsten Ereignisse bezog.
Die kommerziellen Erwartungen sind beachtlich: Die National Research Group prognostiziert für das Startwochenende am 30. Januar einen Umsatz von etwa 5 Millionen US-Dollar in den USA und Kanada, bei einer geplanten Veröffentlichung in rund 1.400 bis 1.500 Kinos. Der Film soll am 30. Januar in den allgemeinen Verleih kommen und anschließend auf Prime Video verfügbar gemacht werden. Die Rückkehr von Brett Ratner, der seit 2017 mit Vorwürfen sexueller Verfehlungen konfrontiert war und diese bestritt, wird von Kritikern als ein Zeichen gewertet, dass mächtige Männer ohne Rechenschaftspflicht in die Branche zurückkehren könnten. Sein Berater, Marc Beckman, der die Verhandlungen mit Amazon MGM über den 40-Millionen-Dollar-Vertrag führte, lobte Ratners Talent und seine Fähigkeit, das Publikum emotional zu erreichen.
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Quellen
Stiri pe surse
Wikipedia
People.com
Puck news
Entertainment Weekly
The Guardian
Fox News
WHBL
East Wing Magazine
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