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Die Zukunft des DCU: Neue Details zu Supergirl, Lanterns und Clayface für 2026
Bearbeitet von: An goldy
Die Neuausrichtung des DC Cinematic Universe (DCU), die unter der visionären Leitung von James Gunn und Peter Safran steht, hat nun offiziell den Fahrplan für die ersten Veröffentlichungen im Jahr 2026 bekannt gegeben. Diese Produktionen sind Teil des groß angelegten Konzepts „Chapter One: Gods and Monsters“. Mit diesem strukturierten Vorgehen signalisiert das Studio eine klare Abkehr von früheren Strategien und setzt stattdessen auf eine kohärente, langfristige Erzählweise innerhalb eines eng miteinander verknüpften Superhelden-Universums.
Ein absolutes Highlight im Veröffentlichungskalender ist der Spielfilm „Supergirl: Woman of Tomorrow“, dessen weltweiter Kinostart für den 26. Juni 2026 terminiert wurde. Unter der Regie von Craig Gillespie wird die Schauspielerin Milly Alcock in die Rolle der Kara Zor-El schlüpfen. Das Drehbuch orientiert sich eng an der gefeierten Comic-Vorlage von Tom King aus dem Jahr 2022, die eine deutlich komplexere und psychologisch tiefere Charakterstudie der Heldin bietet. In dieser Geschichte begleiten wir eine durch Schicksalsschläge gehärtete Supergirl, die der jungen Außerirdischen Ruthye Marye Knoll bei deren Suche nach Vergeltung für die Zerstörung ihres Heimatplaneten beisteht, was Kara dazu zwingt, ihre eigenen moralischen Grundsätze zu überdenken.
Kurz nach dem Kinodebüt von Supergirl, gegen Ende des Sommers 2026, folgt mit „Lanterns“ ein ambitioniertes Serienprojekt für den Streamingdienst HBO. Die acht Episoden umfassende Detektivgeschichte wurde von einem hochkarätigen Autorenteam bestehend aus Chris Mundy, Damon Lindelof und Tom King entwickelt. Im Mittelpunkt stehen zwei intergalaktische Gesetzeshüter: der junge Rekrut John Stewart, dargestellt von Aaron Pierre, und der erfahrene Veteran Hal Jordan, gespielt von Kyle Chandler. Gemeinsam untersuchen sie einen rätselhaften Mordfall im ländlichen Herzen Amerikas, wobei die Serie als entscheidendes Bindeglied für zukünftige epische Handlungsstränge innerhalb des DCU fungieren soll.
Um die erste Welle dieser bedeutenden Ankündigungen abzurunden, hat DC Studios den 11. September 2026 als offiziellen Starttermin für den Film „Clayface“ festgelegt. James Gunn beschrieb dieses Werk bereits im Vorfeld als ein Projekt des „reinen Horrors“. Wichtig für die Fans ist hierbei die Einordnung in die Chronologie: „Clayface“ gehört fest zum offiziellen DCU-Kanon und ist nicht Teil des eigenständigen „Batman“-Universums von Matt Reeves. Die Regie führt James Watkins, während das Skript von Mike Flanagan und Hossein Amini verfasst wurde. Die Produktion erfolgt durch DC Studios in enger Kooperation mit Matt Reeves und Lynn Harris.
Das Jahr 2026 kristallisiert sich somit als ein fundamentales Jahr für die Entwicklung des DCU heraus, da es drei Großprojekte vereint, die eine außergewöhnliche Genre-Vielfalt abdecken. Die Bandbreite reicht von einem psychologischen Weltraum-Western in „Supergirl“ über einen düsteren Noir-Krimi in „Lanterns“ bis hin zu intensivem Horror in „Clayface“. Diese vielseitige Strategie ist darauf ausgelegt, erzählerische Monotonie zu vermeiden und bietet verschiedenen kreativen Köpfen den Raum, ihre individuellen künstlerischen Visionen in das große Ganze einzubringen.
Letztlich bilden diese Produktionen das stabile Fundament für das erste Kapitel „Gods and Monsters“, welches auf eine Entwicklungsdauer von insgesamt acht bis zehn Jahren ausgelegt ist. Durch die Kombination aus etablierten Stars, talentierten Newcomern und erfahrenen Regisseuren streben Gunn und Safran danach, das Vertrauen der Zuschauer zurückzugewinnen und eine neue Ära des Superhelden-Kinos einzuläuten, die sowohl inhaltlich als auch visuell neue Maßstäbe setzt. Die Fans dürfen gespannt sein, wie diese unterschiedlichen Tonalitäten zu einem harmonischen Gesamtbild verschmelzen werden.
Quellen
Journal du Geek
IGN
The Hollywood Reporter
ComicBook.com
GamesRadar
Men's Journal



