Versprechen der Transparenz: US-Geheimdienst kündigt Freigabe von Akten über UFOs und außerirdisches Leben an

Autor: Uliana S.

Und schon bald werden Dateien erscheinen, die sich auf außerirdisches Leben, UAPs und UFOs beziehen.

Am 23. Februar 2026 veröffentlichte das Büro des Direktors der nationalen Geheimdienste der USA (ODNI) eine offizielle Erklärung, die weltweit für Schlagzeilen sorgte. Über den offiziellen Account @ODNIgov auf der Plattform X wurde angekündigt, dass Dokumente im Zusammenhang mit „außerirdischem Leben, UAP und UFOs“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen. Diese Nachricht stieß auf enormes Interesse bei Forschern und Bürgern, die sich intensiv mit unidentifizierten anomalen Phänomenen (UAP) befassen.

Abgeordnete Anna Luna sagt, dass UFO-Dateien, die gemäß Anordnung von Präsident Trump veröffentlicht werden, auf der Website des Национального архива США veröffentlicht werden.

Die Ankündigung wurde durch ein kurzes Video untermauert, in dem die Direktorin der nationalen Geheimdienste, Tulsi Gabbard, die Transparenzoffensive der Regierung erläuterte. In dem etwa 38-sekündigen Clip, der sie in einem offiziellen Büro vor amerikanischen Flaggen zeigt, betonte sie das Engagement von Präsident Donald Trump für eine offene Informationspolitik. Es wurde hervorgehoben, dass bereits im ersten Jahr seiner Amtszeit über 500.000 Dokumente zu sensiblen Themen wie den Attentaten auf John F. Kennedy, Robert Kennedy und Martin Luther King sowie zum Verschwinden von Amelia Earhart deklassifiziert wurden. Auch Akten zur sogenannten „Russland-Affäre“ und zur Instrumentalisierung staatlicher Behörden wurden bereits freigegeben, wobei das Video mit dem Hinweis auf die baldige Veröffentlichung der UFO-Akten endet.

Die politische Reaktion auf diese Neuigkeit folgte prompt. Die Kongressabgeordnete Anna Paulina Luna, eine prominente Stimme in der UAP-Debatte innerhalb des US-Kongresses, äußerte sich kurz nach der Veröffentlichung. Sie wies darauf hin, dass die Akten voraussichtlich über das US-Nationalarchiv (@USNatArchives) bereitgestellt werden. Diese Institution dient traditionell als zentraler Speicherort für deklassifizierte Regierungsunterlagen, was einen barrierefreien Zugang für die Öffentlichkeit ohne komplizierte bürokratische Hürden verspricht.

Dieser Vorstoß des ODNI ist eingebettet in die Bemühungen der Trump-Administration, Wahlversprechen bezüglich staatlicher Transparenz einzulösen. Das Thema UAP hat in den letzten Jahren durch Anhörungen im Kongress und spezifische Klauseln im Verteidigungshaushalt (NDAA) massiv an politischer Bedeutung gewonnen. Zwar hatten frühere Berichte des Pentagons und des All-domain Anomaly Resolution Office (AARO) keine Beweise für außerirdische Technologien geliefert, doch die Forderung nach vollständiger Offenlegung blieb in politischen Kreisen und in der Bevölkerung bestehen.

Aktuell bleibt noch ungeklärt, welche spezifischen Informationen die Akten enthalten und wann genau sie vollständig einsehbar sein werden. Beobachter gehen davon aus, dass der Prozess der Freigabe aufgrund notwendiger Prüfungen zur nationalen Sicherheit noch einige Zeit in Anspruch nehmen könnte. Dennoch markiert dieses Versprechen einen Wendepunkt: Ein Thema, das lange Zeit als Randphänomen galt, wird nun offiziell auf höchster Regierungsebene behandelt und ernst genommen.

Für die breite Öffentlichkeit bietet diese Entwicklung die Aussicht auf verlässliche Fakten statt bloßer Mutmaßungen. Sollten die Dokumente wie angekündigt im Nationalarchiv veröffentlicht werden, erhielten Forscher und interessierte Laien gleichermaßen die Möglichkeit, die Originalquellen zu studieren. Die kommenden Monate werden zeigen, ob diese Transparenzoffensive tatsächlich zu neuen Erkenntnissen über unsere Stellung im Universum führen wird.

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