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Ufologe Lee prognostiziert Erstkontakt mit außerirdischer Zivilisation für 2026 unter Beteiligung von Papst Leo XIV.
Bearbeitet von: Uliana S.
Der britische Dokumentarfilmer und Ufologe Mark Christopher Lee hat die katholische Kirche offenbar auf einen möglichen „ersten Kontakt“ mit intelligentem außerirdischem Leben vorbereitet. Er datiert dieses Ereignis auf das Jahr 2026. Seine Behauptungen stützt Lee auf einen von ihm selbst beanspruchten „exklusiven Zugang“ zu geheimen Archiven des Vatikans, in denen er historische Berichte über angebliche Begegnungen mit nicht-irdischen Lebensformen untersucht haben will. Sein Dokumentarfilm „God Vs Aliens“, der 2025 Premiere feierte, widmet sich der Erforschung der theologischen und spirituellen Implikationen einer Entdeckung außerirdischen Lebens und zieht dabei Parallelen zwischen dem UFO-Phänomen, Glaubensfragen und Prophezeiungen.
Der Kern von Lees These ist ein spezifisches Zeitfenster: das Jahr 2026. Er vertritt die Ansicht, dass der neue Pontifex, Papst Leo XIV., der erste geistliche Führer sein könnte, der ein solches Ereignis öffentlich thematisiert. Papst Leo XIV., der am 8. Mai 2025 gewählt wurde, ist der erste amerikanische Papst und trat die Nachfolge von Papst Franziskus an, der das Amt von 2013 bis 2025 innehatte. Lee spekuliert, dass die Kirche möglicherweise offener für die Existenz von Außerirdischen ist, als allgemein angenommen wird, und bereits die theologischen Konsequenzen einer solchen Offenbarung erörtert.
Die Auseinandersetzung mit der Frage nach außerirdischem Leben ist im Vatikan keineswegs neu. Bereits Papst Franziskus hatte hypothetisch die Taufe eines Außerirdischen thematisiert, was darauf hindeutet, dass es keine einheitliche offizielle Linie gibt. Schon 2008 äußerte sich der damalige Direktor der Vatikanischen Sternwarte, Pater José Gabriel Funes, ein Jesuit aus Argentinien. Er erklärte, dass der Glaube an die Existenz von extraterrestrischem Leben der katholischen Lehre nicht widerspreche, da dies die Schöpferkraft Gottes nicht einschränke. Funes, der die Sternwarte von August 2006 bis September 2015 leitete, zog damals den Vergleich, solche Wesen als „Brüder“ oder „Schwestern“ bezeichnen zu können.
Professor Avi Loeb von der Harvard University, der in Lees Film zitiert wird, bringt eine technologische Perspektive ein. Er legt nahe, dass Außerirdische möglicherweise Drohnen mit künstlicher Intelligenz (KI) nutzen, um mit irdischen KI-Systemen zu kommunizieren. Dies verleiht der Debatte einen zeitgemäßen Anstrich. Lee behauptet, dass diese Diskussion ihren Höhepunkt im Jahr 2026 erreichen wird, inmitten eines wachsenden globalen Interesses an der Offenlegung von UFO-Informationen. Die Vatikanische Sternwarte, eine der ältesten astronomischen Einrichtungen, hat ihren Sitz in Castel Gandolfo, während ihre Teleskope an der University of Arizona in Tucson positioniert sind.
Papst Leo XIV., dessen bürgerlicher Name Robert Francis Prevost lautet, wurde am 14. September 1955 in Chicago, Illinois, geboren. Vor seiner Wahl diente er als Bischof von Chiclayo in Peru und wurde am 30. September 2023 von Papst Franziskus zum Kardinal erhoben. Seine Wahl im Mai 2025 markierte die Rückkehr eines Mitglieds des Ordens des Heiligen Augustinus auf den Stuhl Petri nach langer Zeit. In seiner ersten Neujahrsansprache am 1. Januar 2026 mahnte Papst Leo XIV. zur Offenheit und zum Frieden. Er betonte, dass Frieden durch das „unermüdliche Streben nach Verstehen, Vergeben, Befreien und Annehmen aller, ohne Berechnung und ohne Furcht“ aufgebaut werde. Diese Äußerung unterstreicht die internationale Agenda des Heiligen Stuhls zu Beginn des Jahres, das laut Lees Prognose das Jahr der kosmischen Enthüllung werden könnte.
Quellen
mdz
The Mirror US en Español
El trecetv
PARAFlixx paranormal+
V13.net
Valores Religiosos
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