Apple plant umfassende Siri-Neugestaltung für 2026 trotz gestaffelter Funktionsfreigabe
Bearbeitet von: Max King
Apple hat gegenüber CNBC bestätigt, dass die umfassende Neugestaltung von Siri auf Basis künstlicher Intelligenz weiterhin für eine Markteinführung im Jahr 2026 vorgesehen ist. Dieses Vorhaben steht im Einklang mit Apples strategischer Ausrichtung, ungeachtet interner Berichte über Herausforderungen im Testbetrieb der neuen Funktionen.
Das ambitionierte Upgrade, das ursprünglich für iOS 18 anvisiert war, sieht sich demnach mit Problemen hinsichtlich Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit während der internen Validierung konfrontiert. Als Konsequenz erwägt das Unternehmen, zentrale Funktionalitäten über nachfolgende Aktualisierungen zu staffeln, um eine stabile Einführung zu gewährleisten. Insbesondere die kontextbezogene Wahrnehmung des Bildschirminhalts (On-Screen Awareness) und die tiefgreifende Integration des persönlichen Kontexts sind von diesen Verzögerungen betroffen. Die Implementierung der fortschrittlichsten, chatbot-ähnlichen Erfahrung wird nun mit der Veröffentlichung von iOS 27 im September 2026 erwartet.
Die strategische Neuausrichtung beinhaltet eine mehrjährige Partnerschaft mit Google zur Nutzung deren Gemini-Modelle als Fundament für die „Apple Foundation Models“. Apple begründet diese Entscheidung damit, dass die Technologie von Google die „fähigste Grundlage“ für die Weiterentwicklung biete, was eine Abkehr von der rein intern entwickelten Strategie darstellt. Diese Partnerschaft signalisiert die Dringlichkeit, im globalen Rennen um generative KI aufzuholen, während Konkurrenten massiv in Infrastruktur investiert haben. Während die Gemini-Integration die zugrundeliegende Logik von Apple Intelligence speisen soll, bleiben die Kernfunktionen weiterhin auf Apples Geräten und über Private Cloud Compute verarbeitet, um die Datensouveränität zu wahren.
Die internen Schwierigkeiten bei der Entwicklung von Siri 2.0, die seit der Ankündigung der iOS 18-Funktionen im Juni 2024 bekannt sind, umfassen die mangelnde Fähigkeit, komplexe, mehrstufige Anfragen zuverlässig zu verarbeiten. Berichte deuten darauf hin, dass das aktuelle Testsystem mit „zwei Gehirnen“ operiert – einem für Legacy-Befehle und einem für erweiterte Abfragen –, was die Entwicklung verkompliziert. Funktionen wie die Steuerung von App-Aktionen über mehrere Schritte hinweg oder der tiefe Zugriff auf persönliche Daten gelten als besonders anfällig für Fehler. Die gestaffelte Einführung soll die Zuverlässigkeit sicherstellen, löst jedoch Nervosität hinsichtlich Apples Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der generativen KI aus.
Die Integration von Gemini, das Gerüchten zufolge ein kundenspezifisches Modell mit 1,2 Billionen Parametern für Apple beinhaltet, verschafft dem Unternehmen die notwendige Zeit, um das eigene, intern entwickelte Modell namens „Ferret-3“ für die Jahre 2026–2027 zu perfektionieren. Dies stellt einen strategischen Brückenschlag dar, der es Apple ermöglicht, die Nutzererfahrung zu kontrollieren und gleichzeitig auf die Rechenleistung der Cloud zuzugreifen, ohne die hohen Vorabkosten für den Aufbau eigener Rechenzentren tragen zu müssen. Der Markt reagierte auf die Partnerschaft, wobei Alphabet kurzzeitig eine Bewertung von 4 Billionen US-Dollar erreichte, was den Optimismus der Analysten hinsichtlich Googles KI-Strategie unterstreicht.
8 Ansichten
Quellen
Teknófilo
GameStar
Applesfera
iPadizate
Apple's long-delayed Siri AI upgrade could launch in Spring 2026 with iOS 26.4: Report
Apple Taps Brakes on Siri AI Overhaul - PYMNTS.com
Apple Will Use Google Gemini AI to Power Next-Gen Siri by 2026 - Mexico Business News
Apple reaffirms its stance to release revamped Siri in 2026: What happened | Tech News
MacRumors
Dataconomy
Medium
Reddit
Comparos.in
WinFuture
CNET
The Economic Times
9to5Google
9to5Mac
9to5Mac
Forbes
CNET
MacRumors
Medium
Medium
9to5Mac
Medium
Daring Fireball
TechRadar
9to5Mac
Bloomberg
PCMag Australia
YouTube
Grand Pinnacle Tribune
TradingView
iClarified
T3
CNET
CNBC
9to5Mac
MacRumors
Bloomberg
Macworld
Weitere Nachrichten zu diesem Thema lesen:
Haben Sie einen Fehler oder eine Ungenauigkeit festgestellt?Wir werden Ihre Kommentare so schnell wie möglich berücksichtigen.
