Technologische Konvergenz 2025: Quantencomputing, Neuromorphe KI und Exascale-Leistung prägen Fortschritt
Bearbeitet von: Olga Samsonova
Das Jahr 2025 kennzeichnete die funktionale Konvergenz von fünf Schlüsseltechnologien, wobei insbesondere Quantencomputing und neuromorphe Künstliche Intelligenz (KI) die Grundlage für tiefgreifende Entwicklungen in Richtung 2026 legten. Diese Synergie von Hochleistungsrechentechnik, Materialwissenschaft und Robotik markiert eine Phase, in der theoretische Fortschritte zunehmend physische Anwendung finden.
Der Durchbruch im Quantencomputing wurde im Oktober 2025 operativ, als Google die Verifizierbarkeit des Quantenvorteils mit seinem 105-Qubit-Prozessor namens Willow bestätigte. Dieser Meilenstein wurde durch den neuartigen Algorithmus Quantum Echoes erreicht, der eine spezifische Berechnung 13.000 Mal schneller als klassische Supercomputer durchführte. Die Veröffentlichung dieser Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature am 22. Oktober 2025 belegte, dass der Willow-Chip eine komplexe Aufgabe, für die schnellste klassische Rechner Monate benötigt hätten, in wenigen Stunden bewältigen konnte. Die Stabilität der Qubits von Willow übertraf dabei das Vorgängermodell Sycamore um das Fünffache hinsichtlich der Aufrechterhaltung der Superpositionen.
Parallel dazu vollzog die Künstliche Intelligenz eine Neuausrichtung hin zu neuromorphen Architekturen, die bis zu 85 Prozent Energieeinsparung gegenüber herkömmlichen Deep Neural Networks versprechen. Die Reife dieser gehirn-inspirierten Architektur wurde im Jahr 2025 durch die Einführung von NeuroBench zementiert, dem ersten rigorosen Benchmark-Framework zur objektiven Bewertung neuromorpher Systeme. An der Entwicklung dieses Frameworks, das eine systematische Methodik zur Bewertung hardwareabhängiger und -unabhängiger Ansätze etabliert, waren Forschungsgruppen von der Harvard University bis zum Forschungszentrum Jülich beteiligt.
Die Basis für diese Rechenrevolution bildet die fortschreitende Ära des Exascale-Computings, was die Aktualisierung der TOP500-Liste im November 2025 bestätigte. Die US-Systeme El Capitan und Frontier behaupteten ihre Spitzenpositionen, während Deutschlands JUPITER Booster als viertes Exascale-System weltweit und das erste in Europa einen geopolitischen Meilenstein im Hochleistungsrechnen darstellte. Der JUPITER Booster, basierend auf der Evidens BullSequana XH3000 Architektur und ausgestattet mit rund 24.000 NVIDIA GH200 Grace Hopper Superchips, erreichte eine Leistung von bis zu 80 ExaFLOP/s für KI-Anwendungen. Die offizielle Einweihung in Jülich durch Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-Kommissarin Ekaterina Zaharieva markierte den Beginn der europäischen Exascale-Ära.
Diese massiven Rechenkapazitäten werden durch Fortschritte in der nachhaltigen Energieerzeugung untermauert, was sich in der Leistung des WEST-Tokamaks in Frankreich widerspiegelt, der im Februar 2025 Plasma für 1.337 Sekunden stabil hielt. Darüber hinaus lieferten die Daten des James Webb Space Telescope (JWST) im Dezember 2025 einen astronomischen Erkenntnisgewinn, indem sie eine dichte Atmosphäre um den Exoplaneten TOI-561 b bestätigten und damit etablierte planetare Modelle revidierten. Die theoretischen Errungenschaften fanden ihre materielle Entsprechung in der Kommerzialisierung humanoiden Roboters, wie Apptronik's Apollo, die 2025 in den Produktionsstätten von Mercedes-Benz zum Einsatz kamen, um komplexe, KI-informierte Entscheidungen in der Fertigung auszuführen.
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Quellen
La Opinión - El Correo de Zamora
TOP500
DeepMind AlphaFold 3 Breakthrough: Protein Structure Prediction Revolutionises Drug Discovery
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